Hockenheim Classic

 

Freitag 23.09

Abfahrt 9 Uhr Sonne. Um kurz vor 13 Uhr waren wir ohne Stau angekommen, doch jetzt standen wir drin. Da aus Sicherheitstechnischen Gründen  immer nur 4 Teilnehmer ins Fahrerlager durften, standen eine ganze Menge Teilnehmer vor dem Schlagbaum und scharrten mit den Hufen. So um 14 Uhr 20 waren wir dran und ließen uns einen Platz zu weisen.

Nach dem Aufbauen konnten wir direkt zur Fahrzeugabnahme gehen und hatten dann um 16 Uhr 30 fertig.

 

Samstag 24.09

Mitten in der Nacht ging der Wecker. 7 Uhr Aufstehen, um wenigsten einigermaßen wach zur Fahrerbesprechung gehen zu können. Um 10 Uhr 20 hatten wir unser freies Training. Nach 2 Runden warm werden -neuerdings brauche ich soviel- kam der Norbert mit seiner Guzzi und Laverda Paule an mir vorbei. Das gibt mir immer ein bisschen Auftrieb und hab mal mehr am Kabel gezogen. Langsam zogen mir die 2 weg bis die Überrundungen anfingen. Doch dann konnte ich wieder aufholen. In der letzten Runde konnte ich Paule, der Fahrwerksprobleme hatte und Norbert der hinter Jutta war, in der Schikane ausbremsen und bin dann vor den 3 durchs Ziel. Monika hatte mich gestoppt die Zeiten lagen zwischen 1:30.19 und 1:28.60 die letzte runde sollte sogar eine 1:26.75 gehabt haben.

Nachmittags um 16 Uhr war das Pflichttraining. Bei gut 28° im Schatten es ist halt Herbst. Bis ich wieder im Tritt war, sind die anderen auf und davon, so war ich die ganze Zeit alleine und konnte meinen Strich ziehen. Nach Handstoppung war meine beste Zeit 1:28.46; Startplatz  21; aber die 8 beste Zeit aus der W Klasse. Damit war ich sehr zufrieden. Willi B. und ich stehen dann am Sonntag in der 5. Startreihe nebeneinander. Also brauch ich mich nur an sein Hinterrad zu hängen, dann geht das schon ab.

Sonntag 25.09.

Heute konnten wir ausschlafen um 15:25 Uhr ist erst der Start.

Mittags schien die Sonne wieder stark, gut 25° ohne Wolken.

Die Startaufstellung lief diesmal reibungslos ab Jeder wusste, wo sein Platz war.

Nach meiner Meinung hatten wir einen kleinen Frühstart, egal, Willi war sofort weg. Die ersten drei Reihen bogen fast alle gleichzeitig in die Nordkurve ein. Mein Start war etwas verhalten. Im Anbremspunkt der Ameisenkurve wurde es jetzt eng, alle passen da nicht durch, so kam es zu einen schweren Unfall. Als ich da ankam sah ich nur Staub, Mopeds ausweichen und einen Rutschen. Folge daraus war der Rennabbruch. Anstatt in die Boxengasse einzubiegen fuhren alle zum Start. Das wird wohl bei der nächsten Fahrerbesprechung auf den Tisch kommen.  Nach kurzem Durcheinander wegen der neuen Startregelung hieß es zuerst Boxing, also noch mal Rund und in die Box rein. Das ging aber nicht, die Streckenposten ließen uns nicht durch. So sind wir durch das Fahrerlager geleitet worden um in die Boxengasse erst mal zu warten bis der Schrott von der Strecke geräumt wird.

Einen Neustart gab es nicht. Im 3er und 4er Gruppen ging der GL Lauf weiter. Bei dem Durcheinander weiß ich gar nicht, wann ich auf die Strecke bin, aber das war mir egal. Ein sauberes fahren war nicht drin. Einmal durch das Öl vor der Ameisenkurve und das ich im Knick vor der Opelkurve meinen Bremspunkt nicht richtig gefunden hatte. Der Timo mit seiner BMW war wohl die ganze Zeit hinter mir, aber diesmal haben wir keine Spielchen gemacht. Diesmal hat es auch geklappt: den Dritten Platz eingefahren; hätte ich nicht gedacht. Ich war zum Schluss  nur froh, das das Moped heil geblieben war und der Winter für andere Dinge genutzt werden kann.

Einpacken, Pokal abholen und nach Haus bis zum nächsten Jahr

Tschüß

 

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