Kurzbericht Jan Wellem 2005

 

 

23.06. Aufbruch zum Ring. Bei 25° im Schatten

Nach dem Aufbauen war wie immer Warten angesagt. Nachmittags ging es zur technischen Abnahme, bis auf den schmutzigen Helm war alles OK.

24.06.05 Freies- und Pflichttraning

Morgens um 8:55 Uhr ging es auf die Strecke. Nach 20 Minuten kamen wir Nassgeschwitzt zurück. Heute scheint es Heiß zu werden. Die Sonne brannte gnadenlos. Nachdem ich mich abgekühlt hatte, noch mal kurz ( zu Kurz ) übers Moped geschaut denn um 11:45 Uhr soll das Pflichttraining starten. Wir hatten gut 28° und die Sonne brannte weiter.

Ich versuchte hinter Willi Bertsch zu bleiben, aber der war dieses Wochenende zu schnell für mich. Ab der 2ten Runde wurden meine Schaltwege immer länger. Bis zur 4ten Runde - kurz hinter der Ford Kurve ging es noch -  dann konnte ich gar nicht mehr schalten. Die Schraube vom Schalthebel hatte sich gelöst. Also bin ich im 4. Gang bis zur Boxeneinfahrt gefahren um raus zu fahren. Hinter der Dunlop Kurve überholte mich eine Honda, die dann vor mir ihren Kickstarter verlor, da hatte ich einige Mühe auszuweichen. Im Fahrerlager hab ich dann gesehen, dass an meinem Moped nur die Schraube locker war, ich dachte schon, jetzt ist Schluss. Denn Montags zuvor hatte mich Norbert gefragt ob er mein Getriebe mitbringen soll, aber wann geht schon ein Getriebe kaputt. Nun war Feierabend für Heute. Das war auch gut so, unterm Vorzelt war es schon 30° und Nachmittags wurde es noch Wärmer. Um 13 Uhr war noch die Fahrerbesprechung. Als dann Kund gegeben wurde, dass es zum Rennen Schiebestart geben sollte (wie es bei dieser Veranstaltung eigentlich jedes Jahr versucht wird) kamen einige Einwände, danach wurde sich dann auf Kupplungsstart geeinigt. Unter anderem bekamen wir abermals Nachhilfe in Flaggenkunde: Rote Flagge beim Start heißt warten und nicht Fahren. Alle haben sich köstlich amüsiert. Doch es passiert immer wieder; ich hab es oft genug gesehen. Abends nach dem Grillen haben wir dann noch bis 2:30 draußen gesessen. Jedes mal, wenn wir ins Bett wollten, kam wieder einer vorbei zum erzählen doch dann war Schluss.

25.06.05

Schlecht geschlafen und übermüdet bin ich um 8 Uhr aufgestanden. Nach ein paar Kaffee ging es dann etwas. Um 11:05 Uhr sollte der Start zum ersten Lauf beginnen. Zum Glück war es Bewölkt und nicht so Heiß wie am Freitag. Da wir in 3 Gruppen Starten und ich den gesamten 20ten Platz von 3 Klassen eingefahren hatte, war ich der Letzte in der 1. Startgruppe. Gut: so brauche ich nicht auf die Rote Fahne zu achten. Da ich die Kupplung schonen wollte, war mein Start verhalten unter anderem, weil die Strecke voller Öl war. In der Ford Kurve und im Vedol Z ist gestreut worden.

Die 2. Gruppe sollte 20 Sec. nach uns Starten. Im Eingang Hatzenbach war der Ulrich Stärk schon rechts auf den Körbs neben mir. Dem machte die Ölspur wahrscheinlich nichts aus. Nach einer Runde war er nicht mehr gesehen. In der 3ten Runde beim Anbremsen des Haug-Hackens rutschte mein Hinterrad weg, ich dachte schon da liegt Öl, aber dem war nicht so. Das Öl kam von mir aus dem Getriebe. Nachdem ich mich ums Eck gerettet hatte, bin ich links zum Auslauf in die Mercedes-Arena und hab das Moped abgestellt. Das war es gewesen, das Lager vom Mitnehmer Flansch hat sich verabschiedet und das Gehäuse zerschlagen. Bis der Lumpensammler kam, hab ich noch ein wenig den Jungs zugeschaut; wann kommt man mal in den Innenraum der Strecke ( außer wenn man ausfällt). Der Auflauf im Fahrerlager war groß, denn der Lumpensammler hatte die BMW am Haken.

Da ich keine Lust hatte nach Hause zu fahren, um ein anderes Getriebe aus meiner BMW auszubauen, war für mich Schluss. Durch die kurze Nacht und dem vielen Öl auf der Strecke war mir irgendwie die Lust vergangen.

Sonntags hab ich dann den Anderen noch zugeschaut. Nach der Siegerehrung sind wir Richtung Heimat gefahren.

In Oschersleben geht es weiter: muss doch mal wieder Klappen.

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