Jan Wellen Pokal 05 -07.07.2002

Anreise am 04.07; dieses Wochenende haben wir alle Zeit der Welt. Das Wetter spielt auch einigermaßen mit, jeden Tag nur ein Lauf. Nach dem wir uns eingerichtet hatten, wollten wir zur technischen Abnahme. Diese wurde jedoch auf Freitag 6:30 mitten in der Nacht verschoben. Diesmal sind die Autos dran, meinte der Veranstalter. Toll das wird ein Tag: 6:00 Uhr aufstehen, 1 ½ Stunden an der Abnahme stehen, schnell zurück aufs Klo, Anziehen, noch ne Zigarette und zum freien Blasen um 9:40 am Vorstart stehen. Mit ca. 90 Motorräder ließen sie uns dann für 30 min auf die Strecke. Diesmal ist die Strecke nicht so nass, also können wir uns drangeben den Haug-Bogen und die Mercedes-Arena besser kennen zu lernen, die letzten Winter für die Formel 1 gebaut wurde. Eine Ideal - Linie gibt es hier nicht. Entweder Innen und weit raus oder Außen rein - jeder wie er mag. Nach 8 Runden war der Turn zu Ende ohne Probleme.

Um 15:45 Uhr war dann das Pflichttraining mit den Klassen S / W / X wieder 30 Min. Da die Strecke jetzt trocken war, konnten wir es gut angehen lassen. Hier wird die schnellste Zeit gemessen, für den Startplatz zum Rennen am Samstag und Sonntag. Wenn man da weit Vorne ist, kommt man gut durch den Haug-Haken. In der 6. Runde hatte ich die Zeit von 2:52.535 das war gut für den 6 Platz in der W Klasse und den 22 Platz von allen ( S/W/X).

Samstag 11:05 auf zum Rennen, Straße trocken, leicht bewölkt.

Startflagge und los 6 Runden. Ende Start und Ziel wurde es eng, so ca. als 12 in den Haug-Haken und der Mercedes–Arena rein ein paar 1000er/750er 4 Takter und ein paar 2 Takter waren vor mir. Nach einer Runde haben wir uns Eingereiht und ich hab mich hinter Norbert geklemmt. 2 Runden später bin ich dann vorbei, damit wir 2 ein bisschen Spaß kriegen. Aber auf einmal war er nicht mehr zu sehen. War ich jetzt zu schnell? Die restliche Zeit war ich allein auf weiter Flur. Nach dem Abwinken stellte sich heraus, dass Norbert nur noch im 4. Gang fahren konnte; das Schaltgestänge war durchgebrochen zum Schluß meinte er nur „ Warum fahr ich eigentlich mit einem 5 Gang Getriebe rum der 1. und der 4. Gang tun es doch auch.!“ Meine Zeiten waren gut. Ich hab den 6. Platz in der W Klasse im ersten Lauf.

Sonntag Morgen um 6:oo Uhr fing es an zu regnen. Toll denn um 9.00Uhr geht’s auf die Strecke. Die paar Mopeds die vor uns Fahren, kriegen die Straße nicht trocken. Vor dem Start ist es Bewölkt und Feucht.

Start.

 Der Klappte genau so wie gestern. In der ersten Kurve sind wir mit 4 Mopeds nebeneinander. Die Strecke ist verdammt rutschig. In der 3 oder 4 Runde eröffnet Norbert mit seiner Guzzi den Sturzreigen. Ich sah noch grade, wie er im Haug-Haken aufstand. In der Dunlop Kehre verliert die Egli Oel und stürzt; mit ihr noch 2 oder 3 andere. Die ganze Strecke wir gefühlsmäßig schmieriger in den drauf folgenden 3 Runden verabschieden sich noch andere mit Sturz oder Defekt. Nach dem ich Norbert mit meinem Bruder von der Strecke abholte meinte er „ Noch ein Stück und ich hätte die 900er Guzzi gekriegt aber dann mußte ich doch bremsen!“

Das Endergebnis von diesem Lauf: meine Referenzrunde hat diesmal gestimmt und ich hab den 1. Platz im 2. Lauf. Zusammengerechnet mit dem 1.Lauf war das Gesamtergebnis ERSTER.

Genau nach einem Jahr einen Sieg.

Manfred hatte es besser in den 2 Läufen es war trocken und die Straße ziemlich sauber. Nur diesmal mußte er auf den Start länger warten durch Zeitverzögerungen.

Tabelle.pdf

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