Kurzbericht Oschersleben 2006-07-31

 

Dieses Jahr sind wir schon Donnerstags angereist, damit ich am Freitag meinen neuen Kolben einfahren konnte. Nach 6 Stunden waren wir da.

  Freitag

Freies Fahren bei 38 ° das macht Spaß. Na ja, so schlimm war es auch nicht. Da wir alle 40 Minuten dran waren, gab es kaum Zeit für Mann und Maschine sich abzukühlen. Nach 2 Turns musste es gut sein mit dem Einfahren, danach hab ich ein bisschen mehr Gas gemacht. Aber es dauert noch einige Zeit, bis ich mit der Strecke zurecht komme. Das heißt: „Üben, Üben und Linie suchen.“ Mir fehlen immer noch 7 Sekunden (aber ich weiß auch schon wo). Mittags um 12 war das Training zu Ende. Ab  in den Schatten. Abends noch mal alles nachgezogen; fertig.

  Samstag

Um 7:25 Uhr war der Weckruf zur Fahrerbesprechung, die ich beinahe verschlafen hatte. Schnell raus, Kaffee in den Becher und los. Danach wurde ich gar nicht wach. Beim freien Training hab ich weiter die Linie gesucht, ebenso beim Pflichttraining - nicht gefunden - Die Jungs mit denen ich sonst Fahre sind in den Kurven hier einfach schneller, selbst hinterherfahren hat diesmal nicht geklappt. Siebter Startplatz und 6te Reihe von 9 geht so.

  Sonntag

Die Hitze bleibt, das Thermometer zeigte mittags wieder 42° an ( unterm Pavillon). Um 14:20 Uhr ging es zur Startaufstellung. Da ich nur 50 Meter dorthin hatte, schob ich. Als wir auf die Strecke durften, lief mir das Wasser schon in die Stiefel. Da immer einige bei der Startaufstellung bummeln war mein Motor am Start schon auf 80°. Dann ging es los. Diesmal war mein Start etwas verhalten und ich reihte mich irgendwo hinter einer Honda ein. Die erste Runde ist im Mittelfeld verdammt eng und richtig Freifahren kann man sich in Oschersleben nur, wenn man wartet oder vorweg fährt (meine Meinung). Diesmal glaubte ich, die Linie gefunden zu haben aber es nützte nichts, die Referenzrunde war zu langsam um Gas zu geben. Darum bremste ich wieder früher - diesmal eher gewollt. Nach ein paar Runden fing die Ampelanlage hinter der Hotelkurve an zu Blinken und mal wieder nicht. Der Blick zum Streckenposten hinter Turn 6 sagte mir auch nichts. Erst nachdem ich im Shell-Esses war, flaggte man Rot Gas weg. Beim raus fahren sah ich, dass der Hans –Peter direkt hinter der Sachsen-Anhaltkurve lag. Wahrscheinlich ein klassischer High sider. Das War es. Bis auf den Unfall hat es richtig Spaß gemacht und Punkte für die Meisterschaft gab es auch. Jetzt heißt es wieder einpacken, Siegerehrung und ab nach Hause.

 

   

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